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 Weiterverarbeitung von Kräutern.

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Sinath

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Posts : 147
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BeitragThema: Weiterverarbeitung von Kräutern.   Di 31 Jan 2012 - 4:42

Die Herstellung von Salben, Extrakten, Tinkturen, gar von Teeinhalten, erfordert einige Schritte die, je nach Art des Gewächses, variieren können. Stellenweise ist auch die Zubereitungsart einer Pflanze entscheidend über ihre Wirkung.

  • Wurzeln. (Erdwurzel, Lebenswurz,Golddorn)
Wurzeln werden mit äußerster Vorsicht aus dem Erdreich entnommen.
Man trennt das unterirdische Gewächs stehts direkt am Ursprung ab und achtet dabei sorgfältig darauf, die gesamte Pflanze zu erwischen.
Einzelne, gar durch das Kräutermesser beschädigte Wurzelteile, sind zu vermeiden.
Wurzeln werden vor ihrem Gebrauch gründlichst im Wasser gewaschen und gereinigt, Dreck und Schmutz, sowie überschüssiges Beiwerk, sind zu entfernen.
Bevor man das Rohmaterial verwendet, wird es mit einem scharfen, glattschneidigen Messer in kleinere Teile zerschnitten und in kaltes Öl gegeben, welches sich in einem normalen, Hitzebeständigen Gefäß befindet und die Masse an hinzu gegebenen Wurzeln vollständig bedeckt.

Man koche die Wurzelstücke, je nach Masse, ungefähre 10-30Minuten sorgfältig aus und lässt die Dämpfe entweichen.
Anschließend lässt man das Gemisch gründlich abkühlen und entfernt im Anschluss den zerkochten Wurzelbrei.
Das entstandene Pflanzenöl wird in ein passendes Gefäß gegeben, gut verschlossen und an einem kühlen Ort mindestens für eine Woche stehen gelassen.



  • Sträucher (Silberblatt, Maguskönigskraut)
Man trenne das benötigte Gewächs direkt am Strunk ab, lässt die Wurzel komplett und unbeschädigt im Erdboden.
Das gebrauchte Material wird dem Strauch entnommen. Blätter werden dabei vorsichtig abgezogen, nicht gewaltsam gerissen.
Das Rohmaterial wird gesammelt und schlechte, nicht geeignete Teile gründlich aussortiert.
Vor der Weiterverarbeitung, werden die Pflanzen sorgfältig gereinigt, man achte hierbei besonders auf kleine Tierchen, wie Läuse, Käfer oder Maden.
Bevor man das Rohmaterial verwendet, wird es mit einem scharfen, glattschneidigen Messer in kleinere Teile zerschnitten und in kaltes Öl gegeben, welches nur einen Teil der Pflanzen bedecken und Hitzebeständig sein sollte.

Man koche das Gemisch, je nach Masse, ungefähre 15 Minuten und achtet dabei unbedingt auf eine konstante Flamme.
Anschließend lässt man das Gemisch gründlich abkühlen und behält den pflanzlichen Sud im Öl.
Nach ungefähren zehn Tagen des ziehens, wird der Pflanzenbrei entfernt, das Öl in ein geeignetes Gefäß überführt.



  • Blumen (Friedensblume)
Die benötigte Pflanze wird nicht von der Wurzel getrennt und auch nicht dem Erdreich entnommen.
Mit Bedacht, zieht man die Blütenblätter von den Stielen, nimmt dabei nur das, was auch wirklich benötigt wird.
Man achte dabei auf Reinheit der Blüten, Ungeziefer, Maden, Würmer und welke Blätter.
Pflanzen, welche bereits einen `kranken`Eindruck machen oder in verseuchten Gebieten wachsen, sind nicht zu verwenden oder mit äußerster Vorsicht zu gebrauchen.
Vor der Weiterverarbeitung, werden die Blütenblätter vorsichtig gereinigt.
Man achte dabei darauf, Beschädigungen zu vermeiden.
Bevor man das Rohmaterial verwendet, wird es mit einem scharfen, glattschneidigen Messer in kleinere Teile zerschnitten und in kaltes Öl gegeben, welches sich in einem normalen Gefäß befindet und den dortigen Boden, etwas zur Hälfte abdecken sollte.
Pro Gefäß, wird nur eine kleine Handvoll Blüten genutzt.

Das Öl wird nicht gekocht.
Man lasse das Gemisch an einem warmen Ort für drei Tage stehen und entfernt im Anschluss die aufgeweichten Pflanzen, schmeiße sie aber nicht weg.
Das Öl, wird in ein passendes Gefäß überführt, einige Blütenblätter (nicht alle) wieder hinein gegeben.
In diesem Zustand, wird es gelagert, bis es gebraucht wird.





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